Ziel ist, die visuelle Umsetzung von Kontrasten im Form von piktogrammatischen, reduzierten Tierfiguren, die aus Stahl erstellt werden. Die Installationen dienen der metaphorischen Darstellung des zeitgenössischen Erfahrens der Umwelt. Der Park und die Welt des Badens dienen dabei als Kulisse und Schauplatz in mehrfacher Hinsicht.
Konsumenten sind abhängig von Gütern. Die Wirtschaft als Produzent dieser Güter existiert nur aufgrund unseres Verlangens. Jeder konsumiert und wird konsumiert.
Patric Sandri lässt sich von Alltagssituationen und Medien inspirieren. Seine Gedanken und Meinungen setzt er als Objekte in Form uns vertrauter Tiere um. Jedes Objekt ist ein Kommentar, der aus dem Dialog und der Interaktion am Ort hervorgeht. Durch das Kombinieren von Formen, Objekten und typologischen Fragmenten entstehen neue Assoziationen und persönliche Statements. Durch die Reduktion auf die Form des Piktogramms wird schliesslich die Individualität dekonstruiert – die subjektiv gefärbte Interpretation steht im Vordergrund. Fakten, Gedanken und Emotionen verdichten sich zu einem persönlichen und emotional gefärbten Gesamteindruck.
Interpretationen sind auf verschiedenen Ebenen möglich: Aus der Distanz erkennt der Betrachter das jeweilige Objekt als Tier. Bei Betrachtung aus der Nähe sind Codes und Symbole erkennbar, woraus die Tiere geschaffen sind und lassen beim Betrachter subjektive Interpretationen zu.